Brief vom Heiligen Lande an diejenige, die Weihnachten feiern. Palaestina und Jerusalem
27. Oktober - 2. November Zweiter Brief
Wegen der Verzoegerung des Friedenabkommens in Jerusalem verschlimmert sich die Lage weiter. Die Angst des palaestinensischen Volkes waechst, da die Staedte Massengefaengnisse geworden sind wegen der Beschraenkung der Reisefreiheit und des Mangels an Arbeit. Die Heilige Stadt bleibt der palaestinensischen Bevoelkerung Jerusalems verboten. Das alles vorbereitet auf eine grosse Gegenwirkung, die zu Gewalt fuehren koennte. Wir erklaeren, dass Gewalt von jeder Quelle der Macht nicht anzunehmen ist. Wir machen die Behoerden darauf aufmerksam, dass die Sicherheitsmassnahmen, die Israel in der Tat aufdraengt, zu Gewalt fuehren koennten, und dass sie die benoetigte Sicherheit bedrohen. Wir rufen die oertlichen und internationalen Behaoerden dazu auf, dass sie das Leiden im taeglichen Leben des palaestinensichen Volkes mildern, dass sie die augezwingte Beschraenkung der Reisefreiheit aufheben, und dass sie das Recht des Einreisens in die Heilige Stadt wieder herstellen. Wir rufen die Behoerden auch dazu auf, dass sie sofort handeln um den gerechten, umfassenden, und endgueltigen Frieden mit dem palaestinensischen Volk, und auch mit Syrien und Libanon auszufuehren, weil die Zeit, Verzoegerung des Friedensverfahrens, und das Zaudern den Frieden nicht foerdern sondern Extremismus und Gewalt nutzen. Besonders in Jerusalem. Die Frage Jerusalems muss untersucht werden und darueber muss verhandelt werden, um eine vernuenftige Loesung zu finden angesichts des geschichtlichen Hintergrunds und der Wichtigkeit der Stadt, und auch angesichts der Beschlussfassungen der Vereinten Nationen, und angesichts des Symbolismus der Heiligen Stadt fuer alle ihre Buerger, ihre benachbarten Voelker und die Welt. In diesem Zusammenhang, erklaeren wir gemeinsam mit unseren Bruedern, den Patriarchen und den Haeuptern der christlichen Kirchen in Jerusalem, dass diese Stadt allen drei Religionen - dem Judentum, dem Christentum und Islam - heilig ist. Wir sind gezwungen unserer Angst und Sorge Ausdruck zu geben hinsichtlich der gegenwaertigen beaengstigenden Lage in der Heiligen Stadt, die dem Wille der Beschlussfassungen der Vereinten Nationen und dem gerechten Suchen nach Frieden widerstrebt. Wir behaupten, dass die exklusive Souveraenitaet ueber die Stadt als Einladung zum Krieg gilt, und der Aufruf darum, dass alle Bestandteile Jerusalems an den selben Rechten und Pflichten gleich beteiligt seien, ein Aufruf um Frieden ist.
Wie koennten Sie Weihnachten feiern, wenn das Volk, das die erste Weihnacht miterlebt hat, seine Grundrechte versagt bleiben? Wie koennten Sie Weihnachten feiern, wenn Sie nicht sofort handeln und dringend um Frieden und Gerechtigkeit im Heiligen Lande sich bemuehen? Bitte, beten Sie mit uns um Frieden. Bitte, setzen Sie sich in Verbindung mit Ihren staatlichen und kirchlichen Stellvertretern und spornen Sie sie an um zu handeln. Vielen Dank.
Fuer weitere Auskuenfte: LabibKobti@aol.com Web sit http://www.al-bushra.org